02.10.2017

Schatzsuche im Datendschungel

Fünf Wochen lang arbeitete der Data-Science-Student Martin Huf in der Stadt-Statistik und forschte im Rahmen seines Pflichtpraktikums über die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen drei Jahre in der Stadt Salzburg. Das Studium Data Science in der Wissensstadt Salzburg ist einzigartig in Österreich und vermittelt den Studierenden das nötige Werkzeug für die Arbeit mit „Big Data“.

Data Science heißt ein neues Studium an der Universität Salzburg, das ZahlenliebhaberInnen zu DatenmanagerInnen ausbildet. Einer von ihnen ist Martin Huf. Der Salzburger startet im Oktober in das dritte Semester. Die letzten fünf Wochen absolvierte er sein Pflichtpraktikum in der Statistik im Haus der Stadtgeschichte. In dieser Zeit widmete sich Martin Daten aus dem Einwohnerwesen und analysierte die Bevölkerungsentwicklung der letzten drei Jahre in der Stadt Salzburg.

Wie setzt sich die Stadt Salzburg zusammen? Aus welchen EU-Ländern oder Nicht EU-Ländern stammen die BürgerInnen? Wie haben sich diese Anteile in den letzten Jahren verändert? Mit Fragen wie diesen beschäftigte sich Martin Huf. Als Data Scientist ist es seine Aufgabe, relevante Informationen aus gesammelten Daten zu ziehen und diese allgemein verständlich aufzubereiten. Auch große gesellschaftliche Umbrüche und Entwicklungen lassen sich aus den Zahlen herauslesen, wie zum Beispiel die Migrationsbewegung ab September 2015.

Zu Beginn seines Praktikums wartete ein großes Datenpaket auf ihn, das zunächst einmal bereinigt und vervollständigt werden musste, bevor die eigentliche Arbeit begann. „Es ging dabei um die Daten der rund 150.000 EinwohnerInnen der Stadt Salzburg im Zeitraum von Jänner 2015 bis Juli 2017“, erklärt Huf, um einen Eindruck über Menge und Umfang des Datensatzes zu geben.

Praxisnahe Ausbildung zum Datenmanager

Betreut und unterstützt wurde Martin Huf von Markus Janker aus der Statistik. Bereits zu Beginn bei Vergabe des Praktikumsplatzes ist festgestanden, woran der oder die PraktikantIn arbeiten wird. Darüber, dass es beim Speeddating an der Universität zwischen Martin Huf und dem Leiter der Stadt-Statistik Hans-Peter Miller „gefunkt“ hat, sind alle zufrieden.

In Zusammenarbeit mit rund 20 Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen bietet das Studium verpflichtende Praktika, um die erlernten Techniken auch in die Praxis umzusetzen. Als Wissensstadt fördern und unterstützen wir Data Science von Anbeginn an und sind froh, jungen DatenmanagerInnen einen Praktikumsplatz in der Stadtverwaltung bieten zu können. Einerseits sehen sie wie Daten produziert werden und können ihr Wissen praktisch anwenden, andererseits profitieren auch unsere ExpertInnen von den innovativen Herangehensweisen zur Datenauswertung der Studierenden. Eine klare Win-win-Situation! Text: Eva Kraxberger, MA.

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Univ.-Prof. Dr. Arne Bathke

Universität Salzburg

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